Als ich vor vielen Jahren nach Berlin gezogen bin, habe ich die Stadt vor allem dadurch kennengelernt, dass ich mir die 30-Euro-Liste gemacht habe. Darauf standen die Wohnungspuff-Adressen aus dem mittlerweile nicht mehr existenten Verkehrsberichten zum abhaken. Daraus hatte ich mir einigermaßen Hausnummern-genaue POIs generiert die ich dann mit der Navigation aufgesucht habe.
Nicht mit dem Handy, wir reden von der Zeit solider Nokias,
mit denen man nur telefonieren konnte. Sondern mit GPS-Geräten, die man eigentlich
für draußen in der Natur verwendete. Ich lernte dabei die Stadt mit ihren
ganzen Kiezen besser kennen als so mancher Eingeborener und vielleicht sogar
als einige Taxifahrer heutzutage.
Angeblich gibt es auf der dunklen Seite der Macht ja Milch
und Kekse. Auch Pattaya hat so eine dunkle Seite, das ist die wo die Touristen
normalerweise nicht hinkommen. Die hat ihren Namen aber daher, dass es hier
früher keine Straßenbeleuchtung gab. Straßen ohne Beleuchtung sind hier eher
selten geworden, aber Häuser mit bunten Lampen dafür häufiger.
Zeit wieder das Spiel „Tour de Puff“ zu spielen. Ich hab ja
wieder einen fahrbaren Untersatz. Also irgendeinen Zielpunkt raussuchen,
losfahren, gucken was da geht, vielleicht noch irgendwo etwas essen. Auflage
von Madame: Nicht zweimal mit der selben „to not make team“, hatte ich aber
auch nicht vor, denn „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum
Establishment“.
Kommen wir vom Allgemeinen zum Speziellen. Allgemein ist auf der Darkside der Kurs 1000 Baht für Short Time, das passt mir gut. Wird nach mehr gefragt, ablehnen, weitergehen, nicht die Preise kaputt machen, und meist kommt auch „ok, 1000, but not speak other lady, na ka“. Dazu kommt eine Barfine von 300 bis 500 Baht, die auch ein Zimmer beinhaltet, wenn es nur offiziell nicht zur Bar gehört.
Meist befindet sich dies gesetzeskonform außerhalb der Bar
oder des Gentleman Clubs (der Unterschied ist nur das letzterer nicht offen zur
Straße ist, sondern eine Tür hat), immerhin ist Prostitution ja verboten. Man
fährt dann mit dem Moped seine Beute kurz um die Ecke. Wer Gummis verwenden
will, sollte welche haben, denn die Mädels haben normalerweise keine.
Die Darkside ist der östliche Teil von Pattaya und beginnt
immer hinter den Bahnübergängen, an dem wohl nur zweimal am Tag ein Zug fährt.
Ich bin wohl der einzige der guckt und horcht ob sich durch pfeifen oder läuten
ein Schienenfahrzeug ankündigt, alle anderen drängeln sich hier einfach durch.
Die alte Straße parallel zur neueren Sukhumvit, die direkt
an den Gleisen entlang führt, ist praktisch weil man sich mit der man das
Getümmel ersparen kann und die trotz ihres Alters besser erhalten ist als die
neue Buckelpiste durch Pattaya. Nur die Vorfahrtsregelungen erschließen sich
mir nicht so ganz, meistens hat man wohl Vorfahrt, aber das wissen nicht immer
alle.
Es gibt auch eine Geschichte, wo die Stadt mal eine Ampelanlage
aufgebaut hat. Die gibt’s auch noch, aber sie ist außer Betrieb. Unfälle mit
tödlichem Ausgang waren die Folge, als da plötzlich eine Ampel stand und sich
Mopeds darauf verließen, Laster aber ihr Gewohnheitsrecht geltend machten.
Auf der Darkside gibt’s eine Menge Ziele, Tempel, Seen,
ruhige Straßen, Restaurants, aber das wollt ihr hier gar nicht wissen. Daher ein
paar Namen in den Raum geworfen, die man bei Interesse schnell googlen kann um
Ziele zum Wildern zu finden: „Darkside Gentleman’s“, „New Secret Bar“, „Dao Bar“,
„Aqua-Deymie“, „Caesar's Bar“ und „Kiss X Bar“.
Kann man sich alles mal angucken und hat dann einen guten Überblick.
Letztere wäre mein Tipp wenn man sich nur eine angucken will. Hier erinnere ich
mich, von der Dame die gerade in der Rotation dran war begrüßt und an die Bar
geleitet worden zu sein. Hatte aber kein Interesse an ihr und damit auch nicht
ihr ein Getränk hinzustellen.
Das lag aber nicht an ihr, sondern weil ich da eine hammergeile
Ricke auf der Flur gesehen hatte. Sie hieß Soda und stand einfach nur so-da rum.
Ein sogenanntes Schmaltier wartet auf meine Ansprache, jung und schlank, nuttig
geschminkt und mit Ohrringen wie Einweckgummis, im knappen Bikini und mit
gelungenen Tattoos bis zum Arsch. Nur als die Titten verteilt wurden hat sie
nicht laut genug „hier“ geschrien.
Wie ich da also meinen Tonic trinke und ihre Kimme über mein
Korn anvisiere, kommt da aber von ihr absolut nix. Ich lasse die Bill checken
und die Chefin kommt, „no girl for you?“, deute nur mit kurzem nicken auf das Objekt
meiner Begierde und es kommt brav angetrabt. Ich frage nicht nach Preisen, ich
bin einfach nur noch geil, und lasse ihre Barfine auf die Bill setzen. Sie zieht
sich fix was über und kommt mit mir zum Moped, wir fahren zum Short Time Hotel
zwei Straßen weiter.
Der Onkel ist fickerig wie schon seit Jahren nicht mehr. Die
Kleine ist nun fällig. Sie holt den Schlüssel, wir gehen rein. Es bleibt keine
Zeit dafür, die Klamotten oder die Schuhe auszuziehen. Ein leichter Druck gegen
die Stirn und sitzt sie auf der Bettkante. Hose auf, Schwanz raus, ein Griff in
den Schopf und rein da wo der Lippenstift die Markierung gesetzt hat.
Mein Rohr wird dick und hart dass man damit Nägel
einschlagen könnte. Ich werfe sie auf die Matratze, reiße ihr die Jogginghose
samt Tanga runter, artig zieht sie das Geläuf an. Braves Mädchen, Du weißt was du
zu tun hast, und ich knall ihr den Ballermann ins Futteral.
Sie schreit kurz auf und krallt sich an mir fest während ich
sie kraftvoll katholisch missioniere. Nach nicht einmal zehn Sekunden spüre ich,
wie drei, vier, fünf Schüsse den Lauf verlassen, ich kann es quasi hören, und
sacke zusammen. Länger hat es bei meinem Bruder Boris, dem bekannten Tennisspieler,
in der überlieferten Besenkammer angeblich auch nicht gedauert.
Als ich wieder zu mir komme nehme einen Tausender und stecke
ihn in den Bikini, gehe pissen und den Schwanz waschen. Das ist das mindeste was
man nach solchen leichtsinnigen Aktionen machen sollte. Der dicke Doktor aus
der Tschechien-Runde empfahl früher immer Desdernan in solchen Fällen. Hab ich
aber gerade nicht dabei und außerdem brennt das Zeug.
Sie humpelt mit heruntergelassener Hose zum Klo, etwas von
meiner Ladung tropft auf den Kachelboden, wäscht sich schnell die Fotze mit der
Arschbrause. Hose wieder hoch und zurück aufs Moped. Bussi Bussi, der nächste
Kunde auf der Darkside wartet bestimmt schon in der Bar.
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